Assekuranzbranche setzt zunehmend auf KI

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In der deutschen Versicherungsbranche setzt sich der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zunehmend durch. Die Allianz Deutschland nutzt beispielsweise KI für eine schnellere Abwicklung von Kfz-Schadensfällen. Kunden können hier Schäden direkt per Foto übermitteln, welche von der KI analysiert werden. Die Schadenshöhe wird sofort kalkuliert, was eine direkte Auszahlung ermöglicht. Diese Anwendung wurde bereits in über 30.000 Fällen eingesetzt und hat die Bearbeitungszeiten drastisch verkürzt und die Kundenzufriedenheit gesteigert.

Zusätzlich arbeitet die Allianz mit ControlExpert, einem Anbieter von automatisierten Claims-Lösungen, zusammen. ControlExpert bietet mit dem „Claims Advisor“ ein System, das Schadensfälle vollautomatisch und durchgängig abwickelt. Die KI-basierte Lösung erkennt auch komplexe Muster und kann so besonders betrugsanfällige Fälle herausfiltern. Diese Technologien tragen zu effizienteren Prozessen und einer verbesserten Sicherheit in der Schadenbearbeitung bei, da sie menschliche Fehler reduzieren und Arbeitslasten verringern.

Neben der Schadensregulierung wird KI zunehmend auch zur Betrugserkennung genutzt. KI-gestützte Mustererkennungssysteme ermöglichen eine frühzeitige Erkennung von Betrugsverdachtsfällen, indem sie sich wiederholende oder verdächtige Schadenmuster identifizieren. So bleibt den Sachbearbeitern mehr Zeit für komplexe und anspruchsvolle Aufgaben, die menschliche Expertise erfordern. Experten erwarten, dass sich diese Technologien in den kommenden Jahren noch weiter verbreiten werden, da sie den Versicherungsunternehmen nicht nur Effizienzvorteile, sondern auch eine höhere Sicherheit in der Bearbeitung bieten.

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